Katzen müssen Kratzen

Als Katzenbesitzer weiß man, was Katzen benötigen. Dazu zählen vor allem die korrekten Nahrungsmittel, Spielzeug, Hygieneartikel und ebenso ein Kratzbaum. Gerade der Kratzbaum zählt mit zum wichtigsten Zubehör für die Katze. Warum das so ist und was passiert, wenn kein Kratz-Mobiliar vorhanden ist, das erfahren Sie im folgenden Artikel.

 

Warum kratzen für Katzen so wichtig ist

Wie viele wissen sind Katzen sehr eigenständige Tiere, die ihren eigenen Kopf und vor allem einen ganz besonderen Charakter besitzen. Denn zum einen sind Katzen sehr verschmuste Tiere, die gerne auf Kuschelkurs gehen, anderseits benötigen sie ihren Auslauf und die geeignete Stressbewältigung. Vor allem Hauskatzen benötigen eine alternative zu den Tätigkeiten, die eine Freilaufkatze in der Natur ausüben kann. Dazu zählen das Jagen der Beute, der dazugehörige Auslauf und das Kratzen bzw. das Abwetzen der Krallen. Und weil Hauskatzen diese Möglichkeit nur eingeschränkt vorfinden, muss der Mensch nachhelfen. Mit Spielzeug wird der Jagdtrieb gebändigt und mit einem Kratzbaum oder einem anderen Kratzmöbelstück, die Krallen abgewetzt und der steigende Stress besänftigt. Den Auslauf holen sich die Katzen von alleine, wenn ihnen danach ist. Aber warum Katzen krassen müssen ist einfach in folgenden Punkten erklären:

 

  • Katzen kratzen, um ihre Krallen abzuwetzen bzw. in der menschlichen Sicht, die Krallen zu kürzen
  • Katzen kratzen, um Stress abzubauen und um ihre Aggressionen am Kratzbaum auszulassen.

 

Wenn die Katze nichts zum Kratzen findet

Befinden sich Hauskatzen in einem Wohnumfeld, wo die Möglichkeiten des Kratzens gering sind, dann suchen sie sich etwas zum Kratzen. Im schlimmsten und in fast allen Fällen sind es vor allem Tapete und Polstermöbel, die darunter leiden müssen. Sind auch diese nicht vorhanden bzw. kratzt die Katze auch dort nicht, müssen die Krallen regelmäßig geschnitten werden, da ansonsten eine Gehbehinderung entstehen kann. Doch was bleibt ist der Stress und die Aggressionen, die die Katze nicht mehr abbauen kann. Die Folgen dafür betreffen vor allem den Katzenbesitzer, denn dieser wird aus Lust und Laune herangepirscht und im schlimmsten Fall sogar angegriffen. Um dies zu verhindern ist ein Mobiliar zum Kratzen zwingend notwendig.

 

Das ist zum Kratzen gut

Für welches Kratzzubehör sich letztendlich entschieden wird ist abhängig von der  Größe der Katze und der Anzahl der im Haushalt lebenden Katzen. Besitzt man nur eine Katze, die aber groß ist, ist ein mittlerer Kratzbaum empfehlenswert. Bei mehreren Katzen, die wegen der Rasse von der Größe her kleiner ausfallen, ist dennoch ein großer Kratzbaum bzw. ein Deckenspanner zu empfehlen. Denn darauf können die Katzen herumturnen und kratzen. Für Kitten empfiehlt es sich kleine Kratzbäume zu kaufen oder auf Kratztonnen und Kratzmatten umzusteigen. Denn diese sind auch für kleine Katzen gut zum Kratzen geeignet. Jedoch entfällt dabei die Klettermöglichkeit. Da besonders Wandecken gerne als Kratzbaum gesehen werden, ist die Anbringung von zwei Kratzmatten ratsam.

 

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Fazit

Um einer Katze alle Wünsche von den Augen abzulesen, benötigt sie neben den Hauptartikeln, wie Nahrung, Katzenklo, Spielzeug und Hygieneartikel, einen Kratzbaum. Denn das Klettern, das Turnen, das Abwetzen der Krallen und die tägliche Stressbewältigung können allesamt am Kratzbaum ausgeübt werden. Für welchen Kratzbaum sich entschieden wird, hängt vom persönlichen Faktor, aber auch von der Katze ab. Dennoch, steht einer Katze ein Kratzbaum zur Verfügung, sind fünf Fliegen mit einer Klappe geschlagen – die Katze fühlt sich wohl!

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