Forelle räuchern nach Anleitung

Das Räuchern von Forellen ist nicht schwer, benötigt kaum Zubehör und ist auch zu Hause machbar, ohne dass die Wohnung am Ende nach Fisch riecht. Wie es funktioniert und was man dafür alles benötigt, finden Sie im folgenden Artikel

Den Fisch richtig vorbereiten

Bevor es an das eigentliche Räuchern des Fisches geht, muss dieser erst einmal richtig vorbereiten.

  1. Dafür werden zunächst die Forellen benötigt, die entweder selbst geangelt oder im Supermarkt an der frischen Fischtheke gekauft wurde. Wichtig für beide Fälle ist, dass die Fische ausgenommen, gründlich gesäubert und vor allem die Kiemen entfernt werden. Denn diese laufen sonst beim Räuchern aus und verfärben den Fisch.
  2. Anschließend werden die Fische in eine Salzlake bzw. in einer Räucherlauge eingelegt.
  3. Dafür ist es am einfachsten, eine fertige Räucherlauge aus dem Fachmarkt zu verwenden. Für eine gute Würzung und bei Standartforellen werden 350-500g Räuchergewürz auf ein Liter Wasser gegeben und verrührt.
  4. Anschließend werden die Forellen zirka 10-12 Stunden über Nacht eingelegt und erhalten damit einen sanften würzigen Geschmack, ohne dass der Eigengeschmack unterdrückt wird.

Zum Trocknen werden die Forellen aus dem Wasserbad herausgenommen und zunächst mit einem Küchentuch abgetupft und anschließend auf Rost gelegt. Nun werden die Forellen zirka eine halbe Stunde bis einer Stunde getrocknet Aber Vorsicht: Aufgrund der Salmonellengefahr dürfen die Fische nicht in der prallen Sonne getrocknet werden.

 

Räuchern ist gar nicht mal so schwer

Denn das eigentliche Räuchern erfolgt sehr zügig. Dabei werden die Fische in den Räucherofen gelegt oder gehangen, je nachdem welcher Ofen genutzt wird. Vorab werden Buchen und Buchenspäne auf den Boden des Räucherofens geben bis dieser gut abgedeckt ist. Anschließend werden die Heizelemente angezündet, der Ofen abgedeckt und zunächst vorgeheizt bis auch der Rost mit dem Fisch hineingelegt wird kann. Zirka eine halbe Stunde wird der Fisch nun geräuchert, dabei bedarf dennoch eine neue Beobachtung, damit der Fisch nicht zu trocken wird. Wenn die Haut kross ist und das Fleisch noch zart rosig, dann ist die Forelle gut geräuchert. Wer es dunkler mag, der muss die Fische länger räuchern.

Tipp: Bei einem Tischräucherofen ist der Gebrauch und die Lagerung am einfachsten und daher für jeden Räucheranfänger gut geeignet.

 

Fazit

Das Räuchern von Forellen ist sehr einfach und bedarf ebenso nicht viele Zutaten, aber dennoch viel Zeit. Denn damit der Fisch einen sanften würzigen Geschmack enthält, muss dieser in einer Räucherlauge eingelegt und anschließend gut abgetrocknet werden. Das benötigt einen Zeitaufwand von bis zu 14 Stunden. Anschließend geht es an das eigentliche Räuchern, was nicht länger als eine Stunde dauert und am Ende ein tolles Finish enthält. Forelle räuchern ist gar nicht mal so schwer!

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