Die Einbindung von jQuery in TYPO3

Momentan gilt die JavaScript-Bibliothek jQuery, welche zu den Free Softwares zählt, als beliebtes Framework für die Manipulation von DOM (Document Object Model) als auch zur Navigation in selbigem. Das erweiterte Event-System, die Hilfsfunktionen, die unzähligen Plugins samt Effekten und Animationen sowie die beliebige Erweiterbarkeit von jQuery sorgen dafür, dass die von John Resig veröffentlichte Software stets aktualisiert und darauffolgend von ihren Fans mit großem Lob überschüttet wird. So kommt es natürlich auch, dass die Befürworter des JavaScript-Frameworks jederzeit von dieser Software profitieren möchten – auch in TYPO3. Aber was genau ist dieses Programm eigentlich? Und wie lässt sich jQuery in diesem Faktor verwenden?
Bei TYPO3 handelt es sich um eine frei-zugängliches Content-Managment-Framework von sowohl Websites als auch regulären Internetseiten, das die Skript-Sprache PHP (Hypertext Preprocessor) verwendet. Diese im Jahr 1998 erschienene Software zur gemeinschaftlichen Entwicklung, Bearbeitung und Planung von Inhalten zählt zu den bekanntesten Content-Management-Systemen im deutschsprachigen Raum, wobei sie derzeit weit über 5.000 Erweiterungen (hauptsächlich von Fremdanbietern) besitzt. TYPO3 stellt gewöhnlicherweise mittlere Leistungsanforderungen an die verwendeten Server, sodass die Einarbeitungszeit von Autoren und Entwicklern stark von den eingesetzten Funktionen sowie Plugins abhängt. Da es eine frei-verfügbare Software darstellt, entfällt die Unterstützung des ursprünglichen Herstellers bei Produkten des Frameworks.
Es existieren verschiedene Methoden, um TYPO3 mit jQuery zu verbinden. Bereits via Typoscript (der direkten Befehlseingabe innerhalb des Frameworks) kann jQuery auf drei verschiedene Arten eingebunden werden. Wenn es als lokale Datei eingefügt wird, kann die Software jederzeit und selbst ohne aktive Internetverbindung mit TYPO3 eingesetzt werden. In Form der Code-Distribution-Network-Einbindung greift der Programmierer auf den Umstand zurück, dass der benötigte Code bereits im Browsercache auftaucht, was einen gewissen Zeitaufwand erspart. Und bei der Nutzung von der Funktion google.load (welches eine Einbindung von Google's API erfordert), können neben jQuery auch andere Frameworks auf Wunsch hinzugefügt werden. TYPO3 und jQuery lassen sich jedoch auch über sogenannte Extensions miteinander verbinden, was die manuelle Einbettung mit einem automatisierten Prozess erleichtert. Als gängigste Methode gilt hierbei die Extension t3jquery, welche regelmäßig von ihrem Entwickler überprüft wird und mit einigen optionalen Tools daherkommt.