Milchkefir – Genuss für alle

Milch mit Sprudeleffekt

Man wird es kaum glauben, aber auch Milch kann als erfrischendes Getränk dienen. Denn wenn man sie mit Kefirkristallen versetzt, wandelt sie sich von der Frühstücksbeilage zum kohlensäurehaltigen Lifestyle-Getränk. Dies hat in Osteuropa schon eine lange Tradition und ist auch noch gut für die Gesundheit.  

Eigene Herstellung ist machbar

Zwar sieht man immer öfter einen Milchkefir in den Kühlregalen der Supermärkte. Allerdings sind diese kaum noch so wie das Original. Daher lohnt sich eine kleine Anschaffung, um das leckere Getränk selber herstellen zu können. Außer Milch, die fast jeder zuhause hat, benötigt man noch die Milchkefirkristalle. Diese bekommt man günstig im Internet. Hat man beide Zutaten zusammen, füllt man ein hohes Gefäß, am besten aus Glas, mit der Milch und setzt die Kefirkristalle hinzu. Dort beginnt die Kultur, aus Hefen und Mikroorganismen, den Milchzucker zu verarbeiten. Kohlensäure und etwas Alkohol mischen sich unter die Milch. Nach drei Tagen ist der Prozess abgeschlossen. Das Resultat ist ein dickflüssiges, moussierendes Getränk mit Sprudeleffekt und einem Alkoholanteil von 0,5 Vol.-% bis zu 2 Vol.-%. In Glasflaschen abgefüllt hält es sich mehrere Tage.  

Vielseitige Nutzung

Milchkefir lässt sich wie viele andere Milchprodukte auch sehr vielseitig verwenden. Man kann ihn frisch als Getränk zwischendurch trinken oder dem Müsli unterrühren. Auch das Mischen mit Trockenfrüchten und frischem Obst ist sehr beliebt. Eine weitere Variation ist die Kombination mit seinen Lieblingseissorten. Wer keine Milch nutzen möchte, kann auch einen Wasserkefir einfach herstellen.  

Speise für jedermann

Obwohl der Milchkefir einen kleinen Alkoholanteil besitzt, können auch Kinder diesen ohne Bedenken verzehren, da das Maximum von 2 Vol.-% selten erreicht wird. Für Veganer ist diese Speise ebenfalls vertretbar, denn man kann die Rezeptur so abändern, dass man auch Sojamilch für sein Getränk verwenden kann. Für laktoseintolerante Menschen, die ein Problem mit dem in der Milch befindlichen Milchzucker haben, ist der Milchkefir generell eine schöne Alternative. Denn durch die Hefen und Mikroorganismen ist im Endprodukt nahezu kein Milchzucker mehr vorhanden. Wer da ganz sicher gehen will, muss den Milchkefir nur ein bisschen länger gären lassen.  

Milch ist das A und O

Die Herstellung des Kefirs ist variabel und kann mit verschiedenen Milchsorten durchgeführt werden. Sowohl von Tieren abstammende Milcharten wie Kuh-, Ziegen-, Schafs- oder Stutenmilch sind passend, als auch pflanzliche Ersatzstoffe wie Soja-, Dinkel-, Hafer- und Kokosmilch. Laktosefreie Milch ist nicht für die Produktion geeignet, da die Kefirkristalle Milchzucker benötigen, die in dieser Art von Milch nicht mehr vorhanden sind. Für welche Fettstufe man sich letztendlich entscheidet, ist jedem selbst überlassen und trägt höchstens zur Cremigkeit des Milchkefirs bei. Mehr Anleitungen, Informationen und Tipps finden Sie kostenlos im Internet unter http://www.kefucha.de/.

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Sport und Gesundheit
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