Angeln im Urlaub: Viele Ferienregionen in Deutschland laden dazu ein

Angelurlaube liegen im Trend und werden deshalb immer öfters gebucht. Die Auswahl an Angelschwerpunkten beziehungsweise -regionen ist dabei in Deutschland besonders groß. So ist das Fischen in Nord- und Ostsee ebenso möglich, wie der Angelausflug am Fluss. Wer sich für einen Angelurlaub entscheidet, sollte diesen vorab gut planen. Im Mittelpunkt stehen sicherlich die beiden Bereiche Übernachtung und Ausrüstung. Auch die jeweilige Genehmigung für das Angeln kann von Bundesland zu Bundesland variieren.

 

Angelregionen bieten unterschiedliche Schwerpunkte

In nahezu jedem Bundesland finden Angler Regionen und Orte, in denen sie während eines Urlaubs ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung nachgehen können. Die Angelbedingungen hängen dabei vor allem von der geografischen Lage, dem Klima und der Jahreszeit ab. Dadurch bedingt sich auch das Vorkommen bestimmter Fischarten. Wer zum Beispiel im Urlaub Raubfische angeln möchte, muss sich vorher darüber im Klaren sein, wo diese Fische überhaupt leben.

  • Meeresangeln an der Ost- und Nordseeküste: Nord- und Ostseeküste laden zum klassischen Meeresangeln ein. So ist dort Hochsee- und Brandungsangeln gleichermaßen möglich. Als ideale Angelgebiete gelten unter anderem die Nordseeinseln Sylt, Föhr oder Eiderstedt (Halbinsel). Die Möglichkeit verschiedenste Salzwasserfische zu angeln (zum Beispiel Dorsch) ist hier besonders groß. Außerdem bieten viele Küstenorte Übernachtungsmöglichkeiten in den verschiedensten Komfort- und Preiskategorien
  • Fluss- und Seeangeln in Deutschland: Fluss- und Seeangeln ist nahezu in ganz Deutschland möglich. Ein Top-Reiseziel ist für viele Experten der Bodensee, der beliebte Fische wie Hecht, Flussbarsch oder Felchen beherbergt. Gleichzeitig können Angler dort einen erholsamen Urlaub verbringen. Dies gilt ebenfalls für die Mecklenburgische Seenplatte, die auch per Boot bereist werden kann. Im Wasser tummeln sich viele bekannte Fischarten. Hierzu zählen unter anderem Aal, Rotauge oder Karpfen.

 

In Deutschland ist ein Anglerschein notwendig

Für ganz Deutschland gilt, dass das Angeln nur mit der entsprechenden Erlaubnis in Form eines Angelscheins gestattet ist. Dabei sollten Angler beachten, dass die Bundesländer zum Teil unterschiedliche Regeln aufstellen. Hinweise hierzu erhalten Interessierte unter anderem bei der regionalen dafür zuständigen Fischereibehörde. Der Erwerb des Angelscheins setzt einen Lernkurs und eine anschließende Prüfung voraus. Beides ist mit Kosten verbunden.

 

Ausrüstung für den Angelurlaub zeitig zusammenstellen

Der Angelurlaub ist gebucht und die Reiseroute festgelegt. Bevor es auf große Fahrt geht, gehört der Check der eigenen Angelausrüstung zum absoluten Pflichtprogramm. Angler wissen, dass die Wahl des Equipments vor allem vom Fischvorkommen und den Angelbedingungen (z.B. Meer oder Fluss) abhängt. Im Urlaub kommt es zusätzlich darauf an, dass sich Angelruten, Köder oder Rollen gut transportieren lassen.

 

Fazit: Angeln in Deutschland ist vielseitig. Die Regionen bieten hierzu unterschiedliche Angelschwerpunkte. Für das Meeresangeln sind die Nordsee- und die Ostseeküste bestens geeignet. Fluss- und Seeangeln kann hingegen in ganz Deutschland intensiv betrieben werden. Generell gilt, dass der Angler für den Ausflug stets die passende Ausrüstung parat haben sollte. Wertvolle Hinweise und Tipps hierzu bieten Angelvereine und spezialisierte Angelshops.

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