Richtig Präsentieren – So geht’s

Bereits während der Schulzeit fiel es vielen Menschen sehr schwer etwas zu präsentieren bzw. ein Referat zu halten. Bis heute zeigt sich  das Phänomen des „Lampenfiebers“ sehr deutlich an beruflich orientierte Präsentation oder während des Studiums. Doch das Präsentieren kann selbst dem größten Lampenfiebernisten viel Spaß bereiten. Denn es sind folgende Tipps, die dazu beitragen eine Präsentation erfolgreich zu meistern und das Lampenfieber zu vergessen.

Die richtige Vorbereitung ist die halbe Miete

In jedem Fall, ob Schule, Studium oder Arbeit, ist es wichtig sich vorab genau und aber genau zu Informieren und sich vorzubereiten. Denn alleine das schafft die halbe Miete der Präsentation. Für die richtige Vorbereitung gilt es erstmal ein Thema zu finden, mit dem man sich dann genauestens auseinander setzt. Dabei sind die ersten Tage die wertvollsten Tage, denn da greifen wir an Informationen auf, die für uns neu sind. Konzentration ist angesagt.

Zu Vorbereitung gilt:

  1. Sie sollten bei der Präsentation Experte in ihrem Themengebiet sein, d.h. eine ordentliche und strukturierte Recherche ist in diesem Fall von Vorteil
  2. Eine sachliche Gliederung in Einleitung, Hauptteil und Schlussteil erspart später eine mögliche Verwirrung bei Schülern, Dozenten und/oder Kunden.
  3. Maximal fünf Notizen/Stichpunkte auf Karteikarten sollten Sie in ihrer Hand haben. Besser ist es natürlich, wenn Sie alles freisprechen können und nur ab und an auf ihr Laptop schauen, der in diesem Fall als Teleprompter dient.
  4. Vor dem Spiegel zu üben ist ein sehr wichtiger Tipp, denn dort erkennen wir, wie wir gestikulieren, ob wir lächeln und wie wir stehen. Nebenbei erfüllen wir ebenso den Zweck des freien Sprechens.
  5. Achten Sie auf das gegeben Zeitlimit, damit es sich  während der Präsentation nicht zu sehr in die Länge zieht.

Natürlich sind weitere Tipps wie das eintönige Reden zu vermeiden und viel mit Körpersprache zu deuten wichtig, und sollten nicht vergessen werden.

  • Hinweis: Monotone Aussprachen neigen dazu sehr entspannend zu wirken, was privat eventuell gut ist, aber bei einer Präsentation schnell zur Langeweile bei den Zuhörern führt.

 

Ganz Wichtig: Alternativen schaffen

Sie stehen nun vor potenziellen Kunden, Schülern oder dem Dozenten, wollen die Präsentation starten, doch das Programm weigert sich. Nun geht nicht nur wertvolle Zeit verloren, sondern auch die Informationen, die sich auf der Präsentation befinden. In diesem Fall sollten Sie sich natürlich gut vorbereitet haben und eine alternative anbieten. Dementsprechend sind Präsentation auf Folie und/oder Papier von Vorteil. Für  solche Hilfsmittel bieten sich zahlreiche Präsentationsmittel an, die Sie sowohl online als auch in Druckereien erhalten.  Nun steht Ihnen Technisch nichts mehr im Wege.

Tipp:  Eine Präsentation, die länger als 15 Minuten geht, beinhaltet natürlich viele Informationen, die ein Mensch nicht alle verarbeiten kann. Dementsprechend sind kleine Zusammenfassungen auf Papier oder seriöse Broschüren mit allen Fakten aufgezählt ein Pluspunkt bei der Präsentation.

 

Lampenfieber? Kenne ich nicht!

Ein kleiner Tipp am Rande, der eventuell Großes bewirken kann. Fast jeder Mensch leidet unter Lampenfieber und befürchtet dabei immer der Einzige zu sein, dem es so geht. Natürlich ist dem nicht so, denn man ist nie mit einem Problem allein. Und weil Lampenfieber so lästig und unschön ist, ist hier noch ein Text, der vielen Mut sprechen soll.