Vergesslichkeit in jeder Form nimmt mit dem Lebensalter zu. Denn die Gehirnleistung lässt mit der Zeit nach. Durch den Fortschritt in der Medizin werden die Menschen immer älter. Dies bedeutet auch, dass die Zahl derer steigen wird, die an Vergesslichkeit, Demenz und Alzheimer leiden.
Altersvergesslichkeit
Vergesslichkeit muss jedoch nicht immer gleich eine schwere Krankheit bedeuten. Besonders Menschen mit viel Stress leiden häufig unter Vergesslichkeit. Mit zunehmendem Alter wird es immer schwieriger sich Dinge zu merken bzw. zu lernen.
Dagegen können Sie jedoch auch in vielfacher Weise angehen. Gedächtnistraining hilft, die Leistung des Gehirns wieder zu fördern. Dazu gehören spezielle Gehirnjoggingübungen, Bewegung, Veränderungen im Alltag, eine gesunde Ernährung und ausreichend Entspannung.
Demenz
Von Demenz hingegen spricht man, wenn das Gedächtnis, der Orientierungssinn und die Denkfähigkeit so stark beeinträchtigt sind, dass der Betroffene den Alltag nicht mehr allein meistern kann.
Dabei gibt es verschiedene Arten von Demenz Erkrankungen. Die häufigste Art ist die Alzheimer-Demenz. Auf diese wird im weiteren Verlauf noch genauer eingegangen. Daneben gibt es noch die vaskuläre Demenz. Dabei kommt es durch Durchblutungsstörungen im Hirn zu einem Absterben der Nervenzellen. Bereits in jungen Jahren kann die sogenannte frontotemporale Demenz auftreten. Diese ist Alzheimer sehr ähnlich. Eine genaue Ursache ist bisher noch nicht bekannt.
Alzheimer
Wie bereits erwähnt ist Alzheimer eine Art Demenz. Vergesslichkeit zählt zu den ersten Symptomen. Die Vergesslichkeit wird begleitet von Störungen im Denk- und Urteilsvermögen des Betroffenen. Hinzu kommen Sprachstörungen, Orientierungslosigkeit und Stimmungsschwankungen.
Die Ursache für Alzheimer ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Doch man ist sich sicher, dass zwei Veränderungen im Hirn von Alzheimer Patienten etwas mit der Krankheit zu tun haben müssen. Diese Veränderungen sind die sogenannten Plaques und Fibrillen. Beide bestehen aus dem Protein Beta-Amyloid, das anscheinend Gift für die Nervenzellen ist. Denn es besteht ein statistischer Zusammenhang zwischen der Menge an Beta-Amyloid und den geistigen Einbußen des Gehirns.
Aussichten
Da die Menschen durch den Fortschritt in der Medizin immer älter werden, steigt auch die Zahl derer, die an Demenz der Alzheimer erkranken. Bisher ist nur eine Verzögerung der Symptome möglich, da die Ursachen nicht völlig geklärt sind. Die Forschung in diesem Bereich bringt allerdings immer neue Erkenntnisse.

