Titanimplantate - teurer Überfluss oder eine zweckmäßige Entscheidung?

Sofort wenn die ursprünglichen Zähne gezogen wurden müsste der Patient bewerten, ob ein adäquater Zahnersatz erforderlich ist, beziehungsweise ob man mit der entstandenen Zahnzwischenraum leben kann. Wäre der Entschluss ein Implantat, so müsste der Patient unter Berücksichtigung einer Zahnkontrolle und der Beurteilung der dazugehörigen Kosten bewerten, welcher Ersatz in Frage kommt. Viele Betroffenen favorisieren Zahnimplantate. Bei dieser Art des Ersatzes ist zuvor ein operativer Eingriff nötig. Dabei wird das Zahnfleisch zuvor mit einem Messer auseinandergeschoben und anschließend wird ein Metallgewinde in den Kiefer eingefräst. In das Profilgewinde wird danach der künstliche Zahnhals hineingeschraubt. Der eingeschraubte Stift beinhaltet Titan, auf den am Ende die Krone aufgesetzt wird. Der operative Eingriff wird mit örtlicher Betäubung vollzogen und man muss zuvor mehrere Monate mit der Befestigung der Zahnkrone warten. Hierdurch verheilt der Kieferknochen und der künstliche Zahnhals kann ohne Probleme befestigt werden. Ein Stifteinbau bietet analog zu den konventionellen Möglichkeiten, wie z.B. festgemachte oder abtrennbare Brücken, viele bedeutende Vorteile. Der erste Vorteil ist die Langlebigkeit des Kunstzahnimplantats, der nahezu genauso stabil ist, wie der von den Echten. Überdies beschützen die Schrauben aus Titan vor Knochenschwund im Kiefer, was für viele Fachleute der wichtigste Vorteil ist. Und letztendlich müssen bei Implantaten die intakten Nachbarzähne nicht kaputtgemacht werden. Eine Schwachstelle von Titanimplantaten als Zahnersatz ist, dass ein operativer Eingriff vonnöten ist und die Ungewissheit besteht, dass der Kieferknochen der künstliche Zahnhals nicht annimmt und am Ende zurückweist. Dieser Punkt kann dagegen einzig in weniger als 4 % auftauchen. Ein sonstiger Problemfall sind die entsprechenden Zahnersatz Kosten . Die Versicherung zahlt bloß den Normalbetrag für eine herkömmliche Behandlungsweise. Wenn man keine Extraversicherungsleistung abgeschlossen hat, dann müsste man die Mehrkosten selber tragen, welche pro Titanimplantat ca. 1800 Euro betragen.

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