Nach einem Arbeitstag wird der Kugelschreiber eingesteckt und schon ist es geschehen. Unbeabsichtigt hat man den Arbeitgeber bestohlen. Viele denken in diesem Fall „das sind ja nur Cent-Beträge und der kann sich das schon leisten“. Aber summiert man solche Cent-Beträge auf alle Mitarbeiter, kann hier schon eine große Summe entstehen. In solchen Fällen wird der Arbeitgeber meist nichts sagen oder unternehmen, jedoch sinkt die Hemmschwelle zum „Schnellen Einstecken“ immer mehr. So stieg in den letzten Jahren z. B. die Zahl der Abrechnungsbetrüge. Viele Arbeitnehmer schrecken nicht davor zurück, dem Chef eine erhöhte Spesenabrechnung vorzulegen. Beliebt ist auch das unerlaubte Weiterreichen der Tankkarte an Verwandte oder Freunde. Diese Dinge schädigen das Unternehmen enorm und sind hoch kriminell.
Viele Arbeitnehmer, die genau diese Dinge in ihrem Unternehmen beobachten oder vermuten, engagieren oftmals private Ermittler, die verdeckt recherchieren oder gar ins Unternehmen eingeschleust werden.
Aber nicht nur dieser finanzielle Betrug schädigt das Unternehmen. Ebenso kann die fehlende Loyalität der Mitarbeiter dem Arbeitgeber schaden. Steht ein Mitarbeiter nicht hinter dem Unternehmen, den Produkten oder Dienstleistungen, welche es anbietet, so schadet dies dem Image, dem Ansehen und dem Auftreten in der Öffentlichkeit. Auch hier können Privatdetektive die Loyalität der Mitarbeiter ermitteln und überprüfen.
Die Ermittlungsgebiete der Privatdetektive in der Wirtschaftsdetektei sind vielfältig. Dazu gehören u. a. Ermittlungen bei Abrechnungsbetrug, Tankkartenbetrug, Versicherungsbetrug, die Überwachung der Mitarbeiter bei unerlaubter Nebentätigkeit, Personenschutz von bedrohten bzw. gefährdeten Personen, die Beweissicherung nach Einbruch oder auch die Lauschabwehr. All diese Einsatzmöglichkeiten müssen von Fall zu Fall individuell mit dem Auftraggeber abgesprochen werden. Wird der Einsatz des Privatdetektivs sinnvoll eingesetzt, kann das Unternehmen vor finanziellen Schaden und dem Verlust des positiven Images bewahrt werden.

