Tagesgeld.info informiert: Nach der Wirtschaftskrise, die bis heute zu spüren ist, suchen die Anleger nach Anlageformen, die mehr Sicherheit versprechen als riskante Börsengeschäfte. Daher haben Tagesgeld und Festgeld wieder an Interesse gewonnen, auch wenn die Zinssätze stark gesunken sind. Doch die Sicherheit, dass die eigenen Einlagen bei Festgeld durch eine Einlagensicherung geschützt sind, macht Festgeld für Anleger wieder interessant.
Die Festgeldzinsen sind und somit auch die Rendite für das angelegte Geld liegen etwas höher als beim Tagesgeld. Doch die höheren Zinsen erkauft sich der Anleger mit einer geringeren Flexibilität. Diese wird dadurch beeinträchtigt, dass der Anleger erst nach einer gewissen Frist, in welcher das investierte Geld fest liegt, wieder zur Verfügung steht. Bei einem Tagesgeldkonto kann der Anleger hingegen jeden Tag über das eigene Geld verfügen. Festgeld lohnt sich daher nur als mittelfristige und langfristige Anlageform.
Doch mittlerweile ist der Anlagezeitraum so flexibel wählbar, dass man bei einigen Anbietern für Festgeldkonten sogar schon kurze Anlagezeiträume von 3 Monaten hat. Doch sollte man bei kurzzeitiger Anlage in Festgeld beachten, dass die Verzinsung auch rapide sinkt. Dies soll einmal an einem Beispiel erläutert werden.
Die Credit Europe Bank gewährte im Jahr 2010 Laufzeiten für Festgeld zwischen 3 und 120 Monaten und warb mit einer bis zu 4 prozentigen Verzinsung. Die angebotenen 4 Prozent gab es jedoch nur bei einer langfristigen Anlage von 120 Monaten. Bei einem Anlagezeitraum von 3 bis 12 Monaten gab es hingegen nur magere 1,5 Prozent Zinsen.
Wer also möglichst hohe Zinsen auch bei kürzeren Anlagezeiträumen bekommen möchte, sollte die Angebote der Festgeld-Anbieter sehr genau miteinander vergleichen.

