In den meisten Großtstädten ist es schon Alltag: Busse werden mit Überwachungskameras gesichert. Vor allem in der Nacht besteht für Busfahrer die erhöhte Gefahr, aggressive, weil meist betrunkene Fahrgäste im Bus zu haben, die dann auch handgreiflich werden. Niemand sollte unter solchen Bedingungen arbeiten müssen, daher haben sich die Leipziger Verkehrsbetriebe dazu entschlossen, 17 Busse mit Überwachungskameras auszustatten.
50.000 Euro hat das gekostet, so dass Kritiker die Frage stellen, ob man nicht stattdessen auch weitere Personal als Fahrbegleiter hätte einstellen können. Oft wird hier auch das Argument genannt, dass die Kameras die Persönlichkeitsrechte einschränken würden. Man kann aber sagen, dass eine Überwachungskamera langfristig günstiger ist, als Personal und sich ja jeder Bürger immer noch frei aussuchen kann, ob er sich jetzt in den überwachten Bus setzt oder nicht.
Zudem sollen die Daten ja nicht gesammelt, sondern nur im Ernstfall ausgewertet werden. Der Hauptaspekt liegt auch darauf, dass die Kamera Störenfriede abgeschreckt.

