Als Kampfhunde werden Hunde bezeichnet, welche eigentlich dazu gezüchtet wurden um an Tierkämpfen, insbesondere Hundekämpfen teilzunehmen. Diese sind in Deutschland zwar verboten, finden im kriminellen Umfeld dennoch statt. Es handelt sich bei der Bezeichnung Kampfhund um keine besondere Hunderasse. Im Bezug auf die Kampfhunde bestehen Rasselisten und Hundegesetze. Als Kampfhunde gelten dabei insbesondere Hunde der Rassen Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, American Pit Bull Terrier und Bullterrier, aber auch Kreuzungen dieser Rassen, wie auch Kreuzungen mit anderen Rassen, die nicht zu den Kampfhunden zählen. In Deutschland zahlen die Besitzer von Kampfhunden im Bezug auf die Hundesteuer an die Städten und Gemeinden einen höheren Satz, als die Halter von anderen Hunderassen. Ratsam ist es für einen Hundehalter eines Kampfhundes auch eine Kampfhundehaftpflicht abzuschließen. Diese ist wiederum zum Nachteil der Hundehalter von einem Kampfhund von der Prämie her höher angesetzt, als die für andere Hunderassen. Der Grund für die erhöhten Prämien für die Kampfhundehaftpflicht liegt darin, dass bei Kampfhunden die Gefahr einfach größer ist, dass diese einmal einen Menschen angreifen und verletzten. Einige Versicherer geben sich mit dem Thema Kampfhundehaftpflicht aus diesem Grund gar nicht erst ab, was dem Halter von einem Kampfhund den Preisvergleich bei der Kampfhundehaftpflicht erheblich erschwert.
Im Rahmen der Hundekrankenversicherung hingegen sind Kampfhunde nicht benachteiligt. Bei den Prämien für die Hundekrankenversicherung kommt es vielmehr auf die Größe und das Gewicht der Hunde an, was die Höhe der Prämie angeht. Eine Hundekrankenversicherung kann – je nach Wunsch des Hundehalters – einen Vorsorgeschutz (mit Kostenersatz für Impfung, Wurmkur, Floh- und Zeckenmittel), einen Kranken- und Unfallschutz und eine OP-Versicherung enthalten. Eine Hundekrankenversicherung kann dabei genauso umfangreich und individuell ausstaffiert werden, wie eine private Krankenversicherung für den Menschen mit homöopathischer Behandlung und so weiter.

